Fondsgebundene Lebensversicherung
Fondsgebundene Lebensversicherungen zählen zu den Kapital-Lebensversicherungen. Die eingezahlten Beiträge werden verzinst – wie hoch die Zinsen sind, hängt vom Geschick der Fondsmanager ab und ist bei Vertragsabschluss nicht bekannt. Was zunächst nachteilig gegenüber der mit einem Garantiezins arbeitenden klassischen Kapital-Lebensversicherung scheint, kann am Ende aber ein Vorteil sein. Denn die Wertentwicklung fondsgebundener Lebensversicherungen ist im Laufe der Vertragszeit meist höher.
Ein gutes Versicherungsunternehmen wird Sie vor Vertragsbeginn fragen, wie risikobereit Sie sind und die Fonds danach auswählen. Es gibt Fonds, die wenig Risiko bieten, aber meist auch eine geringere Wertentwicklung. Spekulative Fonds sind riskanter, aber meist auch ertragreicher. Wie sich der Wert der Fonds und damit die Versicherungssumme entwickelt, hängt vom Aktienmarkt ab. Dabei sinkt das Risiko, je langfristiger Sie denken. Denn so werden Kurseinbrüche im Laufe der Jahre ausgeglichen und Renditen von 8 bis 10 Prozent sind durchaus möglich. Diese machen sich vor allem zum Ende der Vertragslaufzeit richtig bemerkbar – es kann sich also lohnen, den Vertrag nicht nur bis zum 60., sondern bis zum 67. Lebensjahr laufen zu lassen.
Versteuerung der fondsgebundenen Lebensversicherung
Wenn der Vertrag einer fondsgebundenen Lebensversicherung mindestens 12 Jahre läuft und nicht vor Ihrem 60. Lebensjahr endet, müssen Sie den Gewinn nur zur Hälfte versteuern.
Fondsgebundene Lebensversicherungen sind ein komplexes Thema – lassen Sie sich ausführlich von unseren Experten beraten und wählen Sie ein Vertragsmodell, das zu Ihnen passt.
